Lohnfortzahlung Entgeltfortzahlung
— Lohnzahlung, wenn der Arbeitnehmer nicht arbeitet (z.B.: Krankengeld)

Lohnfortzahlung bedeutet, dass der Arbeitgeber den Lohn oder das Gehalt weiterzahlt, auch wenn der Arbeitnehmer nicht arbeitet. Der fortgezahlte Arbeitslohn wird bei der Lohnsteuerberechnung und Beitragsberechnung wie laufender Arbeitslohn behandelt und auf der Lohnabrechnung ausgewiesen.

Anspruch auf Lohnfortzahlung besteht

  • im Krankheitsfall (gemäß Entgeltfortzahlungsgesetz)
  • an Feiertagen (gemäß Entgeltfortzahlungsgesetz)
  • wärend des Urlaubs (gemäß Bundesurlaubsgesetz)
  • bei Arbeitsverhinderung (gemäß §616 BGB)

Besonderheit der Lohnfortzahlung bei Krankheit

Bei der Lohnfortzahlung bei Krankheit sind einige Regelungen zu beachten. Anspruch auf „Krankengeld“, also einer Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, hat der Arbeitnehmer erst, wenn das Arbeitsverhältnis ununterbrochen für mindestens 4 Wochen besteht. Außerdem ist der Arbeitnehmer dazu verpflichtet ist, bei einem Arbeitsausfall von mehr als 3 Tagen dem Arbeitgeber eine ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

In den ersten 6 Wochen (bzw. 42 Tage) zahlt der Arbeitgeber 100% des Arbeitsentgelts. Danach bekommt der Arbeitnehmer 70% seines Arbeitsentgelts von der Krankenkasse gezahlt. Detailliertere Informationen zum Thema finden Sie auf arbeitsratgeber.com.

Weitere Informationen

lohn-info.de

Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall

arbeitsratgeber.com · Wikipedia · Papershift Release Juni ’16 Thema:Lohnarten