Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Unter dem betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) werden Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz verstanden. Im Fokus steht hierbei die Erhaltung und Förderung der Mitarbeiter.
Krankmeldung
— Maßnahmen zur Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

BGM bezeichnet alle Prozesse und Strukturen mit dem Ziel der Förderung und Erhaltung der Gesundheit der Mitarbeiter.  Damit soll die Leistungsfähigkeit gesteigert und Fehlzeiten verringert werden. Auch der Erhalt der Leistungsfähigkeit  älterer Mitarbeiter soll damit sichergestellt werden. Gerade im Hinblick auf den demographischen Wandel wird BGM weiterhin zunehmend an Bedeutung gewinnen. Zu den Pflichten der Arbeitgeber gehören nach dem Arbeitsschutz die Minimierung von physischen und psychischen Risiken. So hat das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) festgelegt, dass Gefährdungen am Arbeitsplatz regelmäßig ermittelt und aus den Ergebnissen entsprechende Maßnahmen abgeleitet werden müssen. Dazu dient die Gefährdungsbeurteilung und die psychische Gefährdungsbeurteilung, die ein Teil davon ist. Diese Pflicht der Arbeitnehmer dient dazu, die Gesundheit und Sicherheit aller Mitarbeiter zu schützen und ist wesentlicher Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

BGM reicht dabei vom Angebot aktiver Pausen oder gemeinsamen Training im Betrieb bis hin zur Anpassung von Arbeits- oder Bewegungsabläufen.

Weitere Informationen

Bundesministerium für Gesundheit · gesundheitsmanagement24 · UBGM · perwiss · Wikipedia